Über mich

„Diese 16 Stunden kostbarer täglicher Freiheit“

Natur | Outdoor | Abenteuer

Diesen Blog gibt es jetzt seit einem Jahr. Der erste Geburtstag ist ein guter Anlass ein bisschen Inventur zu machen.

Microadventures

Die Faszination des oben genannten Zitats aus dem Buch „Microadventures“ von Alastair Humphreys hat bis heute kein bisschen nachgelassen und ist auch Namensstiftend für den Blog. Im Buch geht es, um die „kleinen“ Abenteuer, die man in den Alltag integrieren kann und sollte.  Ein Abenteuer definiert sich nicht darüber, wie lang und kostspielig es ist. Für Abenteuer muss man nicht um die Welt reisen. Man hat jeden Tag 16 Stunden zur Verfügung. Diese 16 Stunden entspringen der Rechnung 17 Uhr – 9 Uhr (5 to 9) mit denen man so viel anfangen kann. Eben einfach nach der Arbeit in die Natur fahren und die Nacht auf einem Hügel verbringen und sich nicht alles von der 9 to 5 Arbeitsroutine bestimmen lassen.

Mein 5 to 9

Sonnenaufgang am Glatzenstein Grashalm mit Tau

Die Begeisterung für dieses Konzept ist ungebrochen. Aber mittlerweile merke ich (es mag ein Zeichen des auch bei mir voranschreitenden Alters sein!), dass mir diese 16 Stunden nicht mehr reichen. Bei mir heißt es auch 5 to 9. Allerdings bezieht sich mein Konzept von einem freien und glücklichen Leben auf die Zeit von 5 Uhr morgens (stehe ich tatsächlich auf!) bis 9 Uhr abends.

Von „To Do“ zu „Macht glücklich“

Ich weiß, dass Zeit in der Natur verbringen und Dinge tun statt kaufen, mein persönliches Glücksrezept ist. Wobei mein Alltag auch oft genug noch so aussieht: In der Arbeit geh ich innerlich schon mal die To-Do-Liste durch. Nach der Arbeit noch schnell einkaufen gehen, die Spülmaschine müsste auch wieder ausgeräumt werden und das Smartphone hat bestimmt ebenfalls ein paar wichtige News. Und dann geht’s nach Hause und ab aufs Sofa und morgen ist ja dann wieder ein neuer Tag, gell?! Kennst du das?

Ganz ehrlich? Das ist doch bescheuert!! Da draußen gibt es so viele Wunder zu bestaunen, Momente zu finden und Abenteuer zu erleben – und ich häng zuhause rum? Und setzte meine kostbare Zeit und Energie für Dinge ein, die wichtig sind, aber nicht mein Herzensthema? Die einzige Person, die daran was ändern kann (und wird) bin ich. Für mich funktioniert die Natur im Alltag und vor der Haustür immer noch besser als die Reise um die Welt. Also lieber täglich in den Fränkischen Wald als zwei Wochen im Jahr im Urwald.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie die Autorin

Ich verzichte lieber auf ein paar Annehmlichkeiten, wenn ich dafür ein Leben nach meinen Vorstellungen bekomme. Daher findet ihr hier im Blog in Zukunft neben den Wander- und Outdoorthemen, die für mich immer ganz weit oben stehen werden, auch ein bisschen mehr hiervon: Naturthemen, meinem Garten, DIY und vielleicht, wo es beruflich und privat hingehen soll… Landleben, ik hör dich trapsen! Was man hier weiterhin nicht finden wird, sind Touren nach dem Motto „Höher, schneller, weiter“. Das wird nichts mit mir. Dafür lass ich mich viel zu sehr von diesen kleinen Wundern ablenken: “ Oh, ein Schmetterling! “

Haag_Schmetterling

Und ich hoffe, dass ich damit auch dir ein bisschen Lust auf Natur und Abenteuer mache. Denn wenn ich das schaffe, die die vor einigen Jahren praktisch keinen Fuß vor die Tür gesetzt hat und -Gott bewahre- Sport gemacht hat, dann kann des jeder andere auch (selbstverständlich gilt das auch für jede!). Draußen zu sein und besondere Momente zu erleben, hat mein Leben so viel reicher und glücklicher gemacht. Jetzt bin ich süchtig nach Outdoorerlebnissen. Und du hoffentlich auch, damit ich hier nicht die Einzige „nature addicted“ bleibe!

Am Ende

Am Ende zählen nicht die geschriebenen E-Mails, wie oft die Wohnung gesaugt wurde oder die Anzahl der absolvierten Pflichttermine. Am Ende zählen die Stunden mit besonderen Menschen, die Sonnenaufgänge und erklommen Gipfel.

Und auf dieses Abenteuer nehme ich dich jetzt mit…

Lisa

Wanderung zum Blindsee_Blindsee